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ROEWERS Privathotel & Spa

Ostseebad Sellin
ROEWERS Privathotel & Spa

Denkmalgeschütztes Villen-Ensemble im Stil der Bäderarchitektur zu Beginn des 20. Jahrhunderts.

52 Zimmer und Suiten in unterschiedlichen Größen und mit hochwertiger, zeitgemäßer Ausstattung.

Großzügiger Spa-Bereich: lichtdurchflutet, modern, auf rund 3.000 m2.

Restaurant Ambiance mit innovativer Küche. Brasserie Toujours mit Klassikern nice and easy. Jules Bar.

Private Atmosphäre mit unverwechselbarem Stil und Charme.

Ein luxuriöses Hideaway mit familiärer Atmosphäre erwartet die Gäste im ROEWERS Privathotel & Spa. Zum wiederholten Mal darf sich die Eigentümerfamilie – operativ vertreten durch Dagmar Roewer und Sohn Julian, der als Bar-Manager die Hotelbar etabliert hat und leitet, – über die höchste Auszeichnung der DEHOGA freuen: die Klassifizierung Fünf-Sterne-Superior. Somit lässt das ROEWERS als eines der wenigen höchst dekorierten Häuser in Mecklenburg-Vorpommern Sterne strahlen. Die Villen aus der Zeit um 1900 sind aller Familienbesitz und begründen das Hotel-Resort. Sie sind ein Paradebeispiel für die historische Bäderarchitektur der Ostseeküste. Dies setzt sich auch im Innenbereich fort. Mithilfe wunderbarer Materialien und Möbel (Jab Anstoetz und Bielefelder Werkstätten) sowie dank des Zusammenspiels von Exklusivität und Wohnkomfort in warmer Farbgebung wurde eine Atmosphäre der Geborgenheit geschaffen.

Über eine Stahlkonstruktion führt der Weg in das gläserne Atrium Vitambiance Spa & Health Resort. Hier können sich Gäste auf drei Etagen bei ausgesuchten Wellness- und Beautyanwendungen verwöhnen lassen. Im Angebot sind klassische, energetische und Spezialmassagen, ferner abgestimmte Duo-Spa-Arrangements, Hamam, Gesichts- und Körperbehandlungen sowie Ayurveda-Anwendungen. Im Restaurant Ambiance erwartet die Gäste eine feine, gehobene Küche, die auch im Guide Michelin Beachtung findet. Die Brasserie Toujours mit Open Kitchen lädt zum Geniessen von «Nice and Easy»-Klassikern ein.

»In kleinen Dingen großzügig sein‹ (Konfuzius), weil es nach meinem Empfinden genau eine Einstellung beschreibt, nach der ein Hotel geführt werden sollte – sowohl in Hinblick auf die Gäste als auch auf die Motivation der Mitarbeiter. Kleinlichkeit hat da keinen Raum.«
Dagmar Roewer
Inhaberin

Frau Roewer, was schätzen Sie am meisten an Ihrem Arbeitsplatz auf Rügen?
In erster Linie natürlich unser Haus, das wir nach unseren eigenen Idealen und Vorstellungen gestaltet haben: ein historisches Villen-Ensemble, modernisiert mit einem zeitgemässen Design im Inneren und verbunden mit einem aus- gedehnten, modernen Spa-Bereich. Wir leben hier inmitten der grandiosen Natur der Insel Rügen, die so vielfältig ist. Lange, weisse Strände, eine beeindruckende Steilküste mit traumhaften Ausblicken über die Ostsee, grossen Buchen- wäldern und der Boddenlandschaft mit kleinen Häfen. Also tatsächlich: «Arbeiten, wo andere Urlaub machen.»

Thema Gästeerlebnisse: Wie binden Sie die Historie des Hauses ein?
Die Historie unseres Hauses erleben die Gäste jeden Tag hautnah, insbesondere durch die Bäderarchitektur der Villen, die alle Anfang des 19. Jahrhunderts erbaut wurden und viele orientalische und Jugendstil-Elemente aufweisen. Daraus ergeben sich immer Fragen nach der Geschichte der Häuser. Ich beantworte diese gern in persönlichen Gesprächen, die ich tagtäglich mit unseren Gästen führe.

Gibt es denn ein Event im ROEWERS, das sich die Gäste in keinem Fall entgehen lassen sollten?
Ja, unsere Küchenparty, die nur einmal im Jahr am 30.12. vor dem grossen Silvesterdinner stattfindet. Zu dieser Gelegenheit dürfen unsere Gäste die blumen- und kerzengeschmückte Küche entdecken, können sich mit unseren Köchen austauschen und deren Kreationen geniessen. Das ist immer hochkommunikativ für alle Beteiligten. Unser Sommelier berät bei der Weinauswahl, und es gibt auch begleitende Musik und Tanz.

Und welcher historische Aspekt sollte auch künftig bedingungslos bewahrt werden?
Unser Haus beruht auf einer familiären Geschichte, ausgehend von meinen Urgrosseltern beziehungsweise meiner Urgrossmutter, die eine unserer Villen, die Villa Vineta, damals als Pensionshaus führte. Dieser historische Aspekt ist Zeichen von Beständigkeit in einer Zeit, die von Unsicherheit geprägt ist. Diese Aussage eines familiengeführten Hotels muss tatsächlich bedingungslos bewahrt werden, und ich bin sicher, dass dies gelingen wird.

Auf welche Leistung sind Sie in Ihrer bisherigen Laufbahn besonders stolz?
Eine Hotellaufbahn gab es für mich nicht. Ich bin von Haus aus Juristin und damit als Geschäftsführerin unseres Hotels eine Quereinsteigerin. Mit dem Begriff Stolz habe ich mich schon immer schwer anfreunden können. Alle Erfolge unseres Hauses beruhen stets auf der Leistung von vielen Beteiligten – seien es Familienmitglieder oder bewährte Mitarbeiter. Man braucht auch immer Fortune und die ein oder andere Ent- scheidung zum richtigen Zeitpunkt. Als wir auf Schloss Elmau im letzten Jahr als Aufsteiger des Jahres 2026 und mein Sohn Julian als Bar-Manager des Jahres 2026 ausgezeichnet wurden, war ich einfach nur unglaublich glücklich und dankbar gegenüber allen, die zu diesem Erfolg beigetragen haben!

Designermöbel oder antike Stücke?
Grundsätzlich finde ich die Kombination immer spannend, aber sie muss authentisch sein. Wir haben keine Stücke, die die Weltkriege oder die Zeit der DDR überstanden haben. Aber wir haben aus zwei Kachelöfen meiner Urgrosseltern einen zusammengesetzt, der auch – das ist für mich immer wichtig – funktionstüchtig ist. Man findet ihn in unserer Bibliothek. Es gibt zudem antike Besonderheiten in unserem Haus, wie zum Beispiel die bleiverglasten, bunten Verandafenster in der Villa Vineta oder die original erhaltene Eingangstür. Ansonsten sind wir klassisch-elegant eingerichtet. Ich glaube überdies schon, dass man die Möbel der Bielefelder Werkstätten als Designermöbel bezeichnen sollte, und davon haben wir sehr, sehr viele.

Wilhelmstraße 34, 18586 Ostseebad Sellin