WALDHOTEL STUTTGART
Das Waldhotel Stuttgart besticht als Vier-Sterne-Superior-Hotel in Privatbesitz mit persönlicher Atmosphäre, der Kunst der kleinen Gesten und viel Liebe zum Detail – frische Luft, wohltuende Ruhe und Freiräume inklusive, für einen nachhaltigen Erholungswert.
Grüne Oase: Das Haus ist perfekt eingebettet in ein mehr als 1 ha großes Parkgrundstück direkt am Waldrand.
Wohnen: 94 komfortable Zimmer und zwei stilvolle Suiten bieten hochwertig ausgestattete private Rückzugsorte.
Entspannung: Dampfbad, finnische Sauna, Sanarium, geschützter Außenbereich mit Ruheliegen und Trainingsfläche.
Das Restaurant Finch im historischen Gebäudetrakt pflegt eine exzellente, vielseitig inspirierte Küche.
Die feinsinnige Handschrift und der hohe Qualitätsanspruch der Eigentümerfamilie sind sicht- und spürbar
Waldhotel Stuttgart: Ein zauberhafter Ort
Perfekt gelegen in dem mehr als ein Hektar großen Parkgrundstück direkt am Wald, überzeugt das Waldhotel Stuttgart durch die einmalige Lage mitten im Grünen sowie eine hervorragende Verkehrsanbindung. Die komfortablen Zimmer und Suiten sind mit hochwertigen Materialien ausgestattet und spezielle Kissen sorgen für spürbar gesunden Schlaf. Einige der Komfortzimmer sind auch als Familienzimmer geeignet. Alle Superior-Zimmer verfügen über Terrassen oder Balkons, die ins Grüne ausgerichtet sind.
Im historischen, denkmalgeschützten Teil des Hauses befindet sich das Restaurant Finch, das dank einer exzellenten Speisekarte als Gourmetadresse über die Grenzen Stuttgarts hinaus Bekanntheit genießt. Die Hotelbar No. 18 offeriert raffinierte Cocktails und die Sonnenterrasse zählt zu den schönsten der Stadt.
Herr Sorensen, Waldhotel – ein Wort, das unzählige Möglichkeiten und Visionen eröffnet. Was verbirgt sich hinter Ihrem Waldhotel ganz konkret für Ihre Gäste?
Der Name ist tatsächlich älter als wir. Das Anwesen wurde zuvor bereits vom Christlichen Verein Junger Männer beziehungsweise Menschen (CVJM) als »Waldhotel Degerloch« geführt. Unsere Familie hat es 2011 nach zweijähriger, aufwendiger Komplettsanierung mit dem Anliegen eröffnet, hier einen wunderschönen Ort zu bewahren. Die Lage ist einmalig, und es ist schon etwas Besonderes, einen historisch gewachsenen Ort zu beleben – wenn auch heute in moderner Architektur. Diese Mauern könnten Geschichten erzählen …
Sie vereinen Natur und eine dennoch zentrale Lage. Ist das für Sie einer der ausschlaggebenden Erfolgsfaktoren für Ihren Hotelstandort?
Es ist ganz sicher ein wichtiger Punkt, da sich Stadterlebnis und Erholung perfekt verbinden lassen. Mindestens ebenso bedeutend ist jedoch die gesamte Philosophie, die hier in vielen kleinen Details und Gesten spürbar wird. Es war von Anfang an das Bestreben, dem Haus einen sehr persönlichen Charakter zu geben und unseren Anspruch als Hotel in Privatbesitz für die Gäste sichtbar und erlebbar zu machen
Als Inhaber haben Sie die Ausrichtung Ihres Hotels in der Hand. Welche Vision verfolgen Sie mit dem Waldhotel Stuttgart?
Wir möchten eine attraktive Alternative zu den klassischen Stadthotels bieten und dabei Familiarität und Professionalität, Entspannung und Anregung verbinden. Es geht darum, sich wohlzufühlen – und das durchgängig in allen Bereichen. Denn so entsteht eine angenehme Vertrautheit, bewegen sich unsere Gäste mit natürlicher Selbstverständlichkeit und finden bei uns eine Art von Zuhause jenseits des Alltags.
Wenn Sie in die Zukunft blicken könnten: Welches Ihrer Herzensprojekte hat das Team des Waldhotel Stuttgart in fünf Jahren mit Bravour gemeistert?
Es ist uns in den zurückliegenden Jahren gelungen, ein starkes, stabiles Team zu formieren sowie eine Haltung zu etablieren, die eine gemeinsame Weiterentwicklung verstetigt und fördert. Wir haben die Basis geschaffen für die erfolgreiche Umsetzung vieler neuer Ideen: Der Wohlfühlbereich ist gewachsen, Nachhaltigkeit ist weiterhin in allen Bereichen ein wichtiges Thema, in der Küche ist Farm to Table Realität und wir bieten und bauen vielleicht sogar eigene Produkte an.
Herr Grede, wie reagieren Sie als Geschäftsführender Hoteldirektor darauf, dass viele Hotelgäste sich immer häufiger kurzfristig für eine Reise entscheiden, anstatt diese – wie früher üblicher – langfristig im Voraus zu planen?
Das ist heute das neue Normal – und entsprechend in unserem Forecast angekommen. Es ist eine elementare unternehmerische Aufgabe, bedarfsorientierte Angebote zu schaffen und auf Bedürfnisse zu reagieren. Unsere Ausrichtung auf zwei Kernzielgruppen gibt uns in der Belegung jedoch eine gewisse Flexibilität. Dies ermöglicht uns, dank personeller Kontinuität eine konstante Qualität zu gewährleisten – und das ist für uns wesentlich.
Mit dem Restaurant Finch bieten Sie Ihren Gästen eine kulinarische Reise für nahezu jeden Geschmack. Was ist Ihre persönliche Empfehlung mit einem Blick auf die Karte?
Wer sich überraschen lassen und Neues entdecken möchte, dem lege ich die Tagesempfehlungen ans Herz. Wer Klassiker liebt, ist mit Zwiebelrostbraten oder Wiener Schnitzel bestens beraten. Uns ist es wichtig, Raffinesse mit Qualität zu verbinden – und auch traditionellen, regionalen Speisen die Aufmerksamkeit zu schenken, die sie verdienen, denn sie sind ja Teil unserer Kultur. Wir nennen das: »Einfach. Gut. Essen!«
Mit einem vielfältigen Frühstück starten Ihre Gäste bereits kulinarisch ausgewogen in den Tag. Wie beginnen Sie in Ihrer Rolle als GM den Morgen im Waldhotel Stuttgart?
Ich starte jeden Morgen mit einer Runde durch das Haus. Ich möchte wissen, was in den Abteilungen ansteht und wie es den Mitarbeitenden damit geht. Ich spüre und brauche für mich die Gewissheit, dass alles läuft und Dinge, die querliegen, ausgesprochen sind. Deshalb haben wir auch unsere täglichen Meetings, bei denen die gesamte Führungsmannschaft zusammenkommt und jeder Position beziehen darf. Das ist wertvolle Zeit miteinander.
In Ihrer Position behalten Sie sowohl die Bedürfnisse des Teams als auch die Wünsche der Gäste gleichermaßen stetig im Blick. Wie gelingt Ihnen das in stressigen Zeiten?
Ich habe früh gelernt, dass Vertrauen schenken, Kompetenz verleihen und zu Entscheidungen befähigen zu den wichtigsten Führungsqualitäten zählen. Und selbst entlasten. Wir haben ein tolles Team und einen starken Zusammenhalt, ich kann mich hier auf jeden verlassen. Und wenn es hektisch wird, packen wir alle zusammen an. Unsere Größe gestattet eine Infrastruktur, in der alle einander kennen, man also sehr gut unmittelbar persönlich agieren kann.
Strategisch durchdachte Entscheidungen werden am dynamischen Hotelmarkt immer wichtiger. Welche Veränderung ist Ihrer Meinung nach momentan am dringlichsten in der Branche? Es muss uns gelingen, weichenstellende Nachwuchsarbeit zu leisten und das Image der Branche als Arbeitgeber zu rehabilitieren, um die Qualität in der Ausbildung künftiger Fachkräfte zu sichern. Im Kontakt mit den Gästen und in der Marktbearbeitung wird der richtige Grad der Digitalisierung eine Herausforderung sein. Denn auch in Zukunft geht es darum, starke emotionale Bindungen und persönliche Beziehungen aufzubauen und zu pflegen